Brauchen wir ein Parlament?

Das Parlament ist das Rückgrat unserer Demokratie. Die dort präsenten „Volksvertreter“ sitzen dort und entscheiden immer und unter allen Umständen für die Menschen, von denen sie gewählt wurden. Es liegt ihnen einzig und allein das Wohl ihrer „Untertanen“ am Herz.

Genug gescherzt. Leider ist dem nicht so. Parlamente sind an sich schon undemokratisch, denn wenn wir z.B. das deutsche Verfassungsgesetzt betrachten – dort steht, alle Macht geht vom Volk aus – dann sind die Volksvertreter an sich schon nicht im Sinne einer Volksherrschaft. Das Volk braucht keine Vertreter. Und schon gar keine, die dafür bezahlt werden, dass sie als solche auftreten. Darüber hinaus müssen sie für nichts, das sie tun, die Verantwortung tragen. Dieses ganze Konstrukt, in dem wir heute leben, hat mit Demokratie überhaupt nichts zu tun.

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Manifest zu den Montagsdemos in Vorarlberg

Dieses Manifest soll allen, die es lesen, Einblick geben, warum wir von den „Vorarlbergern“ und alle, die an dieser Aktion teilnehmen, auf die Straße gehen und für eine Veränderung im Kleinen wir im Großen gemeinsam einstehen. Niemals wollen wir belehrend oder gar bestimmend sein. Diese Bewegung der „Montagsdemonstrationen“ ging von Deutschland aus und ist nun auch in Vorarlberg angekommen. Wir möchten hier in unserem schönen Ländle diese Aktion mit Leben erfüllen und sie unserem regionalen Charakter und unserer Lebensweise anpassen.

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Pro-Vorarlberg – oder weshalb Eigenständigkeit erstrebenswert ist

Auszug aus der Vorarlberg Chronik

Ein Grundelement der Geschichte Vorarlbergs seit der Zeit Maria Theresias ist das Trauma der Fremdbestimmung. Der Wunsch nach Eigenständigkeit zieht sich vom 18. Jahrhundert bis zur Pro-Vorarlberg-Bewegung (1979/80) wie ein roter Faden durch die Landesgeschichte. Der Widerstand gegen die ‚zentralistische‘ Staatsmacht zeugt streckenweise von ausgeprägtem Selbstbewusstsein der Landesbewohner. Er richtete sich zum Teil aber auch gegen positive Neuerungen der Regierung, im 18. Jahrhundert zum Beispiel gegen die Gründung von Volksschulen und Maßnahmen zur Hebung der Wirtschaftskraft. Die autoritär verfügten aufklärerischen Reformen Maria Theresias und Josephs II. wurden von einem Großteil der Bevölkerung als Angriff auf überlieferte Bräuche und Traditionen angesehen.

Heute werden diese Reformen „Richtlinien“ genannt, welche von einem Zentralkomitee der europäischen Union definiert werden. Dass diese Organisation EU nichts mit Demokratie zu tun hat, ist mittlerweile offensichtlich geworden und hinreichend bekannt. Deshalb ist es umso wichtiger, sich als Region seiner Eigenständigkeit bewusst zu sein und diese zu bewahren. Die kulturellen wie auch menschlichen Eigenheiten zu hegen und zu pflegen ist ein sehr wichtiger Aspekt. Das hat nichts mit Nationalismus zu tun, ganz im Gegenteil, es geht um Regionalismus. Wir Vorarlberger stehen zu unserer Kultur, zu unserer Geschichte und zu den Besonderheiten in unseren Werten, die sich aufgrund jahrhunderte- und jahrtausende alten Sitten und Gebräuchen entwickelt haben.

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