Iss dein Gemüse, dann bleibst du gesund

Den im Titel aufgeführten Satz hat sicher jeder schon einmal von seiner Mutter gehört. Und eigentlich wissen ja auch relativ viele Menschen über gesunde Ernährung Bescheid – in unserer schnellen, stressigen Zeit ist eine solche für die meisten jedoch nicht möglich. Auch haben die Menschen vieles aus ihrer Kinderzeit vergessen und funktionieren nur noch.

Eine pflanzliche „Supernahrung“ ist aber gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Die Lebensmittel, die wir täglich zu uns nehmen, haben nicht mehr denselben Nährwert wie früher – bevor sie künstlich verändert wurden. Aber wir können auf den Bauernmärkten und Naturkostläden noch unveränderte Lebensmittel erwerben.

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Plan B – eine Lösung aus dem Systemdilemma

Stellen Sie sich vor – und ich denke, Sie können das sehr gut – dass Sie ab heute Milliardär sind. Sie haben eine Milliarde Euro auf ihrem Konto bei irgendeiner Bank. Dann erhalten Sie, ohne dass Sie irgendetwas dazu tun müssen, also leistungslos, 130.000 Euro Zinsen – am Tag. Im Volksmund würde man sagen: das ist ein leistungsloses Spitzeneinkommen. Also ist uns ein bedingungsloses Grundeinkommen ja nicht fremd, denn das gibt es schon heute – und nicht zu knapp. Allein in Österreich gibt es 24 Milliardäre. Jetzt drängt sich doch die Frage auf – wo kommen denn die Zinsen her?

Aha,  werden Sie sagen, das Geld arbeitet ja auf der Bank und deshalb wird es automatisch mehr. Geld arbeitet? Haben Sie schon einmal einen Zwanziger gesehen, der auf der Baustelle mit Spitzhacke unterwegs ist? Nein, Geld kann nicht arbeiten, es arbeiten immer Menschen. Und das Dumme ist, dass das, was einer im etablierten Geldsystem bekommt, immer einem anderen weggenommen werden muss. Das ist systemimmanent – das bedeutet, es ist im Spiel des Geldsystems so vorgesehen. Und dass es für bestimmte Mächte ein Spiel ist, ist ja offensichtlich. Es ist z.B. vom „Global Player“ die Rede. Diese Umverteilung von Fleißig nach Reich – die Armen haben nämlich nichts zu verteilen – ist heute ein sich immer mehr beschleunigender Prozess, denn es gibt noch einen weiteren wichtigen Faktor –  die Exponentialfunktion.

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Wörter, Welt und Wirklichkeit – Nullum

Vor einiger Zeit machte eine Gruppe Menschen eine eigenartige Erfahrung. Diese Menschen versammelten sich, um einer Gerichtsversammlung beizuwohnen. In der Verhandlung stand ein Mensch (ja, er stand und weigerte sich sich hinzusetzen) vor Gericht. Der Mensch versuchte dem Gericht und den anwesenden Personen zu erklären, dass er nicht bereit sei, die ihm zugeschriebene juristische Person zu vertreten.

Der Mensch machte seine Sache gut. Der zuständige Richter geriet sichtlich in Rage und auch der zuständige Staatsanwalt konnte sich so manches Zucken nicht verkneifen.

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Friedensmenschenkette um den Bodensee

„Ich lege meine Hand in deine Hand und du legst deine Hand in meine Hand und gemeinsam schaffen wir es, rund um den Bodensee herum.“

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Mit dieser Botschaft im Herzen trafen sich bereits zweimal – am 13. Juli und am 21. September 2014 – einige hundert  Menschen an verschiedenen Standorten rund um den Bodensee (273 km), um ein Zeichen des Friedens zu setzen. Der Bodensee, der von drei Ländern ohne Grenzziehung im Obersee verwaltet wird – in Europa einmalig – war und ist dafür optimaler Ausgangspunkt, um dieses Friedenszeichen erstmals in die umliegenden Länder und Staaten zu bringen. So kann sich diese Friedensbotschaft weltweit ausbreiten.

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Welt ohne Geld – ferne Zukunftsvision?

Viele Menschen und ganze Menschengruppen wie Die Vorarlberger befassen sich intensiv mit möglichen und vor allem gerechteren Alternativen zum derzeitigen ausbeuterischen Finanzsystem, in dem das Vermögen und die Ressourcen ständig von unten nach oben fließen, von fleißig nach reich.

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Konkrete Ideen und Vorschläge für solche Alternativen gab und gibt es viele. Beim größten Teil davon blieb es bei der Theorie, einige wenige wurden aber auch praktisch umgesetzt. Allerdings immer nur für kurze Zeit – denn diese Ansätze wurden stets im Keim erstickt.

Sie alle wurden unterdrückt, totgeschwiegen oder ins Lächerliche gezogen, und das derzeitige Unrechtssystem mit seinem Luftgeld wird den Menschen ständig als das einzig Wahre und „alternativlos“ dargestellt. Das ist auch der Grund dafür, warum sich zumindest die meisten unter uns keinen anderen Weg vorstellen können und dieses Finanzsystem geradezu als gottgegeben hinnehmen.

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Vorarlberg – ein Staat?

Betrachtet man Artikel 1 der Vorarlberger Landesverfassung, in dem es um die Staatsform und die Staatshoheit geht, stellt man fest, dass man es hier  mit verschiedenen Begrifflichkeiten zu tun hat. In Absatz 1 wird von Vorarlberg als ein „selbstständiges Land des Bundesstaates Österreich“ gesprochen. In Absatz 2 wird Vorarlberg als selbständiger Staat bezeichnet. In Absatz 3 wiederum ist davon die Rede, dass das Land mit staatlicher Gewalt (durch das Landesvolk) ausgestattet ist.

Ehemaliges Kriegswappen des Grafen von Montfort
Ehemaliges Kriegswappen des Grafen von Montfort

Worin unterscheidet sich also der Staat Vorarlberg vom Land Vorarlberg? Recherchiert man im Internet, kann man Sonderbares entdecken. Beispielsweise findet sich unter „Land Vorarlberg“ ein Eintrag auf der Seite firmenabc.at. Dies kann einen verwundern, wenn man bedenkt, dass das Land Vorarlberg in den selben Strukturen zu finden ist, wie irgendeine andere privatrechtliche Firma.

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Geld und Politik

Geldschöpfung in Faust II

Die Geldschöpfung ist ein elementares Grundrecht jeder Gemeinschaft und ein politisch brisantes und sensibles Werkzeug – und gehört daher in verantwortungsvoll denkende und handelnde Hände. Das ist nicht immer der Fall gewesen, wie wir schon in Goethe´s Faust nachlesen können. Im Teil II beschreibt er, wie Geldschöpfung damals funktionierte1. Da gab es den Kaiser, der in Geldnöten war. Kein Problem für Mephisto und Faust. Sie legen dem Kaiser einen Plan vor, der ihn von seinen Geldnöten befreit: die Papiergeldschöpfung, also die Ausgabe von Geldnoten, die durch die im Boden vergrabenen Goldschätze „gedeckt“ sind und durch die Unterschrift des Kaisers legalisiert werden, also zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt werden, das jeder an Goldes statt annehmen muss.

Kanzler liest:

„Zu wissen sei es jedem, der´s begehrt: – Der Zettel hier ist tausend Kronen wert. – Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand, – Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland. – Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz, – Sogleich gehoben, diene zum Ersatz.“

Der Plan gelingt, der Kaiser ist seiner Schulden ledig, er kann sich alles kaufen: „Paläste, Gärten, Brüstlein, rote Wangen“ – und Soldaten. Endlich kann er Krieg führen.

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Ebbas warms muascht eassa!

Wer im Ländle kennt nicht diesen Satz? Doch ist es wirklich so wichtig, etwas Warmes, also gekochtes zu essen? Die kurze Antwort auf diese Frage lautet eindeutig: Nein!

Denn die Temperatur des Essens hat eigentlich nichts mit der Körpertemperatur zu tun. Die in der Nahrung enthaltene biochemische Energie wird über den Stoffwechsel in warme Hände und Füße umgewandelt – und dabei ist es egal, ob sie kalt oder warm zugeführt wird. Die enthaltene Sonnenenergie wird durch die sogenannte ATP-Spaltung  (Adenosintriphosphat, ein biochemischer Engergiespeicher)  zu Körperwärme.

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Wörter, Welt und Wirklichkeit – Nachrichten

Wer kennt nicht die Menschen, bei denen man zwischen 19 und 20 Uhr nicht anrufen darf, weil sie dann mit Nachrichtenschauen beschäftigt sind? Da es in dieser Ausgabe von Wir Vorarlberger um Medienmanipulation bzw. um Manipulation durch Medien geht, wollen wir hier das Wort „Nachrichten“ näher anschauen.

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Ganz abgesehen davon, dass das Nachrichtenschauen eine Art rituelle Handlung darstellt, ist die Betrachtung der Begrifflichkeit an sich interessant.

Das Wort „Nachrichten“ setzt sich aus den beiden Wörtern „nach“ und „richten“ zusammen. „Nach“ leitet sich aus dem Wort „Nähe“ ab. Aus diesem Begriff der Nähe entwickelte sich dann der „des nicht ganz erreichten oder woran ein weniges fehlt.“ (Deutsches Handwörterbuch der Brüder Grimm)

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Wörter, Welt und Wirklichkeit – die/das Steuer

Nach dem Wörterbuch der Brüder Grimm bezeichnet eine „Steuer“ eine „Schwalbe“ aber auch, aus dem Althochdeutschen „stiura“ kommend, eine „Unterstützung“ oder „Abgabe“. Genauer betrachtet hiesse es eigentlich „Stütze“, „stützender Stab“ oder „stützendes Fundament“. Die Steuer als stützendes Fundament scheint verständlich. Man denke beispielsweise an die Einkommenssteuer. Alle Abgaben bzw. Steuern, welche das Volk aufzubringen hat, dienen sicherlich als Fundament der Handlungsfähigkeit einer Verwaltungsorganisation (Republik Österreich).

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