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TTIP-Resolution: So stimmten die österreichischen EU-Abgeordneten

Am Mittwoch, den 8. Juli 2015 wurde im EU-Parlament – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – mit 61,5% aller Stimmen die Resolution über das berüchtigte EUSA-„Freihandelsabkommen“ angenommen, trotz der bekannten, vehementen Ablehnung von Millionen Europäern. Soviel zur Mitbestimmung der Menschen in der EU.

Hier veröffentlichen wir die Namen und Abstimmungsergebnisse „unserer“ österreichischen EU-Abgeordneten. Nach Parteizugehörigkeit stimmten SPÖ, FPÖ und GRÜNE (bis auf eine Enthaltung) geschlossen gegen, ÖVP und NEOS für das TTIP. Immerhin: Wäre es also nach den Österreichern im EU-Parlament gegangen, wäre die Resolution abgelehnt worden.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!

= GEGEN TTIP / = FÜR TTIP

ABGEORDNETER STIMME PARTEI
Eugen FREUND SPÖ
Karin KADENBACH SPÖ
Jörg LEICHTFRIED Enthaltung SPÖ
Evelyn REGNER SPÖ
Josef WEIDENHOLZER SPÖ
Heinz K. BECKER ÖVP
Othmar KARAS ÖVP
Elisabeth KÖSTINGER ÖVP
Paul RÜBIG ÖVP
Claudia SCHMIDT ÖVP
Barbara KAPPEL FPÖ
Georg MAYER FPÖ
Franz OBERMAYER FPÖ
Harald VILIMSKY FPÖ
Ulrike LUNACEK GRÜNE
Michael REIMON GRÜNE
Monika VANA GRÜNE
Angelika MLINAR NEOS

Quelle: www.votewatch.eu

25 Gedanken zu „TTIP-Resolution: So stimmten die österreichischen EU-Abgeordneten“

  1. Eine riesengroße Sauerei der Schwarzen Partei! Bei den NEOS ist es ohnehin bekannt, dass ihnen die Wähler egal sind. Aber, ausgerechnet die ÖVP stimmt für die zu nichte machende TTIP und alle geheimen Volksbetrügereien.

    Ich freue mich auf die nächsten Wahlen! Es wird einen Tsumami-Absturz geben.

    1. Die ÖVP ist die Partei für die reichen 1% + die 10% rundum, die im dunstkreis leben. Der Rest war denen schon immer egal, sie warn nur sehr gut darin das so zu verstecken, dass die andren meinen sie wären auch begünstigt.

    2. „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“

      Diese Aussage – die meist Kurt Tucholsky zugeschrieben wird – stimmt nach Meinung der Vorarlberger todsicher, und diese Tatsache war sogar mit ein Grund für deren Gründung. Würde es in dieser sogenannten Demokratie wirklich eine Mitbestimmung der Menschen geben, hätte sich dieses Unrechtssystem schon vor Jahrzehnten grundlegend zum Guten verändert. Wobei schon das Wort „Mitbestimmung“ so eine halbschwindlige Sache ist – sollten wir, die Menschen, das Volk, nicht vielmehr bestimmen?

      1. Das glauben Sie doch selbst nicht,… Das Volk in dem Sinn gibts halt nicht mehr, das sind zu einem immer größeren Teil angehäufte Individuen, denen die Wirtschaft mittlerweile scheinbar glaubhaft eingeredet hat, sie wären am besten dran, wenn sie sich um sich selber kümmern. Damit sinds halt Spielbälle der Konzerne, weils ihre eigene Vertretung immer mehr entmachten. No na wirds immer beschissener, wenn die eine Partei, die neben sich selbst auch noch auf die Leut schaut, stetig an Zuspruch verliert. Dass sie nicht die klügsten Kühe und Kälber sind, beweisen die Leut ja zur Zeit bei jeder Wahl. Aber ja… Genau. Der Strache is für die „kleinen Leut“ HA HA HA. Aber gut, was will ma von Leuten, die auch auf die ÖVP reinfallen,…

        1. Die „pursuit of happiness “ das Streben nach dem individuellen Glück, ist amerikanisches Ideal. So entstand mit der Nation keine soziale Gemeinschaft, sondern ein Verband von Erwerbern, in dem Jeder des Nächsten Konkurrent ist. Habgier wurde zum allgemein akzeptierten Verhalten. Die Märkte haben nicht einen Ansatz von Ethik in ihrem Vorgehen und so ist auch das Freihandelsabkommen ein sichtbarer Beweis für den Manchester-Kapitalismus.

    3. Den NEOS sind ihre Wähler nicht egal, sie haben nur eine andere Klientel als alle anderen (gewisse Branchen werden ja definitiv von TTIP profitieren). Genau genommen sind sie die einzigen, die ihre Wählerschaft nicht verraten haben.

      Ändert nix daran, dass ich gegen TTIP bin

      1. Warum will niemand verstehen, dass es nicht mehr um Branchen, um Konzerne oder Gewinnmaximierung der Großen usw. gehen darf. In erster Linie MUSS der Mensch zählen (Demokratie), und wenn die Grundbedürfnisse der Menschen gesichert sind, dann kommt die Gewinnmaximierung. Wenn es dem Menschen gut geht, dann geht es auch der Wirtschaft gut, und nicht umgekehrt. Diese diktatorische Demokratie durch Lobbyisten und korrupte und feige Politiker ist nicht mehr auszuhalten. Irgendwann (in nicht all zu ferner Zukunft) werden die Konzerne sogar diktieren wie oft wir nach Luft holen dürfen und dann wird es krachen. Albert Einstein sagte bereits: „Ich bin mir nicht sicher mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken uns Steinen kämpfen“. Etwas düster das Szenario, aber wenn man sich die Entwicklung ansieht und diese einfach nur logisch fortführt, ist es bei dieser Konstanz, leider unausweichlich.

    4. Und die Roten sind nicht fähig sich der Demokratie zu beugen! Eigene Genossen werden gemobbt nur weil Sie das durch zu setzen versuchen! Bereits mein Großvater meinte, wenn einmal SO Demokratie aussieht ist die Diktatur nicht mehr weit!

  2. Auch Diejenigen, welche hier mit „Nein“ stimmten, sind Teil des Systems und somit Handlanger der Kabale. Unwissend, oder einfach nur naiv, es ist ihnen leider nicht zu trauen. Niemandem aus diesen Politkreisen, so traurig das nun auch klingen mag!
    Raus aus der EU, raus aus der Firma Österreich. Einfach nur als Mensch in Freiheit und in Frieden leben zu können, rein dafür müssen wir kämpfen, jedoch stets nur mit friedlichen Mitteln.

    NAMASTE‘

  3. Es wurde nicht über TTIP abgestimmt, sondern darüber, ob das Mandat der EU-Verhandler verbessert wird … oder es beim alten bleibt. ÖVP und NEOS haben dafür gestimmt, daß die EU-Verhandler nun die Wünsche des EU-Parlaments respektieren müssen und nicht nur jene des Rats. TTIP an sich kann ja gar nicht zur Abstimmung stehen, weil es ja noch nicht geschrieben worden ist.
    Kurz: das ist sogar aus der Sicht von TTIP Gegnern eine Verbesserung! Lest ordentliche Zeitungen, Ihr Nasen!

  4. Die einzige Möglichkeit der Brüsseler Diktatur einen massiven Denkzettel zu verpassen ist bei der nächsten Wahl (das geht im Oktober leider vorerst nur in Wien) die EU-AUSTRITTSPARTEI zu wählen! Die haben ein super Parteiprogramm auch noch: http://www.eustop.at/

    Zum Thema: Volksbefragung zu TTIP
    Im Jahre 2014 hatte die EU-Kommission 150.000 Bürger quer durch die EU zur großen Freihandelszone (TTIP) und den Investitionsklauseln (ISDS) befragen lassen. Die nun veröffentlichten Ergebnisse der Befragung fielen für die Auftraggeber katastrophal aus:
    97 % waren gegen TTIP oder gegen Schiedsgerichte. Eigentlich müsste die EU angesichts dieser Bedenken den TTIP-Vertrag nachverhandeln. Doch das wollen weder Obama, Merkel noch die EU-Handels- kommissarin Cecilia Malmström. Damit nun die 97 % ihren Unmut nicht bei der nächsten Wahl kundtun, werden die unbeliebten Themen einfach auf EU-Kommissionsebene geregelt. Die EU-Kommissare wurden weder vomVolk gewählt, noch können sie juristisch für ihre Verbrechen belangt werden. So einfach ist das.

    Die Händlerin. Welt am Sonntag, 18.1.2015, S. 28 ]

    Quelle : S & G Hand-Express , Ausgabe 7 / 15

  5. ACHTUNG – IRRTUM – VERWECHSLUNG !!!!!

    An diesem Tag wurde nicht über TTIP, sondern lediglich über diese RESOLUTION abgestimmt!
    Das is ein fetter Unterschied…

    Lesen bildet 🙂

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