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Freihandelsabkommen o.k.?

ttip-1345714_1280Eigentlich sollte ich es gut finden, wenn unsere Wirtschaftsvertreter und ein ehemaliger Schuldeneintreiber – sprich Finanzminister – sich pro EU, TTIP oder CETA äußern. Es ist nicht verwunderlich, dass alle Staaten heute in dieser Schuldenspirale stecken, denn diese Organisationen und deren Bedienstete haben einen großen Anteil daran, dass es so ist.

Wenn man sich den ach so großen Wohlstand anschaut, den wir hier in Vorarlberg vordergründig haben, dann sollte man bedenken, dass ein Gutteil dieses Wohlstands zum einen über Schulden finanziert ist, und zum anderen zulasten der wirklich armen Menschen dieser Welt geht. Unser Wohlstand findet auf dem Rücken der Armen und Ärmsten dieser Welt statt. Jeden Tag verhungern Tausende Kinder.

Jean Ziegler sagt, dass wir alle einen großen Anteil an der Schuld an diesem Hungertod tragen. Es nützt nichts, die Argumente gegen diese Freihandelsabkommen darzulegen, denn so lange es in der Politik immer nur um Arbeitsplätze geht, damit die Menschen in Knechtschaft gehalten werden können, so lange wird es solche Abkommen geben.

Erst wenn wir lernen, dass jeder Mensch ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben und somit auf ein Grundeinkommen hat, erst dann werden wir aufhören, anderen etwas wegzunehmen und uns kooperativ verhalten. Erst dann haben wir echten Wohlstand.

Thomas Cassan


Auch als Leserbrief in den „Vorarlberger Nachrichten“ vom 19.9.2016

Offene Briefe an ORF und APA – KRASSE INFORMATIONS-UNTERDRÜCKUNG BEIM EU-AUSTRITTS-VOLKSBEGEHREN

Offener Brief an den Generalintendanten des Österreichischen Rundfunks (ORF), Hrn. Dr. Alexander WRABETZ

p.A. ORF-Zentrum, 1130 Wien, Würzburgg. 30
per E-mail sowie per eingeschriebener Briefpost vom 7. August 2015

Betrifft:
KRASSE INFORMATIONS-UNTERDRÜCKUNG BEIM
EU-AUSTRITTS-VOLKSBEGEHREN

Gesamt-Sendezeit dafür im Fernsehen: zweimal 1,2 Minuten!

Sehr geehrter Herr Generalintendant!

Viele Bürger registrierten mit Empörung die fast 100-prozentige NICHT-Information des ORF über das überparteiliche EU-Austritts-Volksbegehren und dessen öffentlicher EINTRAGUNGSWOCHE vom 24. Juni bis 1. Juli dieses Jahres. Im ORF-Fernsehen wurden in den fünfeinhalb Monaten seit der Genehmigung des Volksbegehrens durch das Innenministerium am 7. Jänner bis zur genannten Eintragungswoche insgesamt nur zweimal 1,2 Stunden ? – Nein, 1,2 MINUTEN – an „Information“ zum Volksbegehren gesendet. Und dies trotz insgesamt über die Monate verteilt zwölf (!) Pressekonferenzen des Personenkomitees mit ausführlichen Informationen und fachlich fundierten Unterlagen zum EU-Austritt, zu denen der ORF nachweislich immer eingeladen, bei nur zwei davon auch mit Kamerateam anwesend war, dabei jeweils etwa eine Stunde lang aufgenommen, aber nicht einmal das gesendet hat.

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TTIP-Resolution: So stimmten die österreichischen EU-Abgeordneten

Am Mittwoch, den 8. Juli 2015 wurde im EU-Parlament – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – mit 61,5% aller Stimmen die Resolution über das berüchtigte EUSA-„Freihandelsabkommen“ angenommen, trotz der bekannten, vehementen Ablehnung von Millionen Europäern. Soviel zur Mitbestimmung der Menschen in der EU.

Hier veröffentlichen wir die Namen und Abstimmungsergebnisse „unserer“ österreichischen EU-Abgeordneten. Nach Parteizugehörigkeit stimmten SPÖ, FPÖ und GRÜNE (bis auf eine Enthaltung) geschlossen gegen, ÖVP und NEOS für das TTIP. Immerhin: Wäre es also nach den Österreichern im EU-Parlament gegangen, wäre die Resolution abgelehnt worden.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!

= GEGEN TTIP / = FÜR TTIP

ABGEORDNETER STIMME PARTEI
Eugen FREUND SPÖ
Karin KADENBACH SPÖ
Jörg LEICHTFRIED Enthaltung SPÖ
Evelyn REGNER SPÖ
Josef WEIDENHOLZER SPÖ
Heinz K. BECKER ÖVP
Othmar KARAS ÖVP
Elisabeth KÖSTINGER ÖVP
Paul RÜBIG ÖVP
Claudia SCHMIDT ÖVP
Barbara KAPPEL FPÖ
Georg MAYER FPÖ
Franz OBERMAYER FPÖ
Harald VILIMSKY FPÖ
Ulrike LUNACEK GRÜNE
Michael REIMON GRÜNE
Monika VANA GRÜNE
Angelika MLINAR NEOS

Quelle: www.votewatch.eu

Klartext von Ernst Wagenhofer im ORF

Einer der sehr seltenen Momente, in denen man wache Menschen in den Lamestream-Medien Klartext reden läßt – diesmal in der Nach-Richten-Sendung „Zeit im Bild“ des österreichischen Staatsfunks ORF.

Ernst Wagenhofer, Regisseur von Filmen mit Aufklärungswert wie „Let’s Make Money“, „We Feed the World“ oder „Alphabet“ spricht bezüglich der Griechenland-Krise Wahrheiten aus, die ansonsten von sämtlichen Massenmedien beharrlich verschwiegen werden.

Volksbegehren EU-Austritt 2015

EU-Austritt jetzt!Die Vorarlberger Schriftzug
bedanken sich bei

261.159 Unterzeichnern des
Volksbegehrens „EU-Austritt“

Das EU-Austrittsvolksbegehren lag vom 24. Juni bis 1. Juli 2015 in allen Gemeindeämtern und Stadtmagistraten Österreichs zur Unterschrift auf. Ab einer Unterstützeranzahl von 100.000 muß ein Volksbegehren im Parlament behandelt werden.

Mit 261.159 Unterzeichnern –  das entspricht 4,12 Prozent der Wahlberechtigten – wurde die erforderliche Anzahl weit übertroffen. Die größte Zustimmung gab es in Niederösterreich mit 5,18 Prozent, die mit Abstand geringste – ein Wermutstropfen für uns – in Vorarlberg mit nur 1,67 Prozent der Wahlberechtigten.

Wäre das Volksbegehren von den Massenmedien nicht fast völlig totgeschwiegen worden, wäre die Zustimmung der Österreicher mit Sicherheit viel höher ausgefallen. Viele Menschen wussten dadurch schlicht und einfach nichts davon, das konnten wir bei unseren Unterstützungsaktionen deutlich feststellen.

Gerade deswegen sind über eine Viertelmillion Unterzeichner natürlich ein großer Erfolg – Die Vorarlberger gratulieren der Initiatorin Inge Rauscher und ihren Helfern herzlich.

EU-Austritt

www.volksbegehren-eu-austritt.at

Interview mit Christoph Hörstel beim „Aufbruch in die Freiheit“

Am Rande unserer Veranstaltung Aufbruch in die Freiheit konnten wir ein interessantes Interview mit Christoph Hörstel, Publizist, Regierungsberater, Vorstand der Partei „Deutsche Mitte“ führen. Es ist beachtlich, was dieser Mann für ein Hintergrundwissen, aber auch was er für einen Mut hat. Das hat unsere größte Hochachtung verdient!

Portrait_ChristophHoerstel_02„Wer heute Freiheit will, hat’s schwer – und kompliziert: Hauptfeinde unserer Freiheit sind vor allem fünf Branchen mafiös strukturierter, global vernetzter Konzernkartelle, allen voran die Finanzmafia mit Zins und Geldschöpfung, dann aber auch: Medien, Energie, Rüstung und Chemie/Pharma/Gesundheit. Erschwerend kommt hinzu: eine überdrehte Hypermacht, die sich den Mafiosi völlig verschrieben hat und den Rest der Erde entweder dauerhaft unterjochen oder in Kriege verwickeln will.“


YouTube-Link: https://youtu.be/MYlNZYnoktE

Wachstumswahn

Ich habe vor kurzem wieder mal seit längerem ferngesehen und da lief eine Diskussion im Bayrischen Fernsehen. Da saßen Wirtschaftsexperten, Kirchenvertreter und Politiker an einem Tisch und diskutierten über das Thema „Geld regiert die Welt – wer regiert das Geld?“. Seltsamerweise wurde diese Frage eigentlich dann gar nicht besprochen. Es wurden wie immer nur die gleichen Phrasen geschmettert – wir brauchen Wachstum, mehr Wettbewerbsfähigkeit und einen Abbau der Schulden.

Dieser unbeschreibliche Unsinn wird nach wie vor gepredigt, so nach dem Motto – man muss es nur oft genug wiederholen, dann wird’s schon richtig sein. Man muss ja gar nicht zu tief in die Materie Finanzsystem blicken, um zu verstehen, warum das nicht funktionieren kann – zumindest auf lange Sicht. Dieses System hat eine Halbwertszeit von 60-80 Jahren. Danach muss es zusammenkrachen, damit alles wieder auf Null gestellt werden kann. Dann beginnt das ganze wieder von neuem.

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