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Vortragsabend „Manipulationen der Massenmedien“ in Lustenau – die Videos

Hier nun die Videoaufzeichnungen der Vorträge unserer sehr erfolgreichen Veranstaltung „Manipulationen der Massenmedien“ vom 17. Juni 2016 im Lustenauer Reichshofsaal. Wir wünschen viel Spaß beim „Nachschauen“ und bedanken uns herzlich bei allen Besuchern!


Prof. Dr. Michael Friedrich Vogt:
Destabilisierung mittels Migrationswaffe

Videolink: https://youtu.be/jyJMb7slQbg


Dr. Daniele Ganser:
Verdeckte Kriegsführung

Videolink: https://youtu.be/0M3VEK3MKKk


Die Podiumsdiskussion
mit Michael Vogt, Daniele Ganser, Rico Albrecht und Wojna von der Band „Die Bandbreite“

Videolink: https://youtu.be/E5YjOJ1kInY


Das Video des Vortrags von Rico Albrecht wird nach Fertigstellung nachgereicht.

Plan B – eine Lösung aus dem Systemdilemma

Stellen Sie sich vor – und ich denke, Sie können das sehr gut – dass Sie ab heute Milliardär sind. Sie haben eine Milliarde Euro auf ihrem Konto bei irgendeiner Bank. Dann erhalten Sie, ohne dass Sie irgendetwas dazu tun müssen, also leistungslos, 130.000 Euro Zinsen – am Tag. Im Volksmund würde man sagen: das ist ein leistungsloses Spitzeneinkommen. Also ist uns ein bedingungsloses Grundeinkommen ja nicht fremd, denn das gibt es schon heute – und nicht zu knapp. Allein in Österreich gibt es 24 Milliardäre. Jetzt drängt sich doch die Frage auf – wo kommen denn die Zinsen her?

Aha,  werden Sie sagen, das Geld arbeitet ja auf der Bank und deshalb wird es automatisch mehr. Geld arbeitet? Haben Sie schon einmal einen Zwanziger gesehen, der auf der Baustelle mit Spitzhacke unterwegs ist? Nein, Geld kann nicht arbeiten, es arbeiten immer Menschen. Und das Dumme ist, dass das, was einer im etablierten Geldsystem bekommt, immer einem anderen weggenommen werden muss. Das ist systemimmanent – das bedeutet, es ist im Spiel des Geldsystems so vorgesehen. Und dass es für bestimmte Mächte ein Spiel ist, ist ja offensichtlich. Es ist z.B. vom „Global Player“ die Rede. Diese Umverteilung von Fleißig nach Reich – die Armen haben nämlich nichts zu verteilen – ist heute ein sich immer mehr beschleunigender Prozess, denn es gibt noch einen weiteren wichtigen Faktor –  die Exponentialfunktion.

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Geld und Politik

Geldschöpfung in Faust II

Die Geldschöpfung ist ein elementares Grundrecht jeder Gemeinschaft und ein politisch brisantes und sensibles Werkzeug – und gehört daher in verantwortungsvoll denkende und handelnde Hände. Das ist nicht immer der Fall gewesen, wie wir schon in Goethe´s Faust nachlesen können. Im Teil II beschreibt er, wie Geldschöpfung damals funktionierte1. Da gab es den Kaiser, der in Geldnöten war. Kein Problem für Mephisto und Faust. Sie legen dem Kaiser einen Plan vor, der ihn von seinen Geldnöten befreit: die Papiergeldschöpfung, also die Ausgabe von Geldnoten, die durch die im Boden vergrabenen Goldschätze „gedeckt“ sind und durch die Unterschrift des Kaisers legalisiert werden, also zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt werden, das jeder an Goldes statt annehmen muss.

Kanzler liest:

„Zu wissen sei es jedem, der´s begehrt: – Der Zettel hier ist tausend Kronen wert. – Ihm liegt gesichert, als gewisses Pfand, – Unzahl vergrabnen Guts im Kaiserland. – Nun ist gesorgt, damit der reiche Schatz, – Sogleich gehoben, diene zum Ersatz.“

Der Plan gelingt, der Kaiser ist seiner Schulden ledig, er kann sich alles kaufen: „Paläste, Gärten, Brüstlein, rote Wangen“ – und Soldaten. Endlich kann er Krieg führen.

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